Fasten


Uralte Tradition von der modernen Wissenschaft wieder entdeckt


Der bewusste Verzicht auf Nahrung für einen definierten Zeitraum hat eine uralte Tradition, die in den meisten Religionen einen festen Platz hat(te). Im Christentum beispielsweise war eine Fastenzeit von 40 Tagen üblich, von Aschermittwoch bis Ostern. Heute ist von dieser Fastenzeit der Verzicht von Fleisch am Karfreitag übrig geblieben. Sechs Wochen lang nichts zu essen, wie in der christlichen Tradition vorgegeben, kann zu tiefen spirituellen Erfahrungen führen. Denn, durch das Fasten vollzieht sich eine Klärung von Körper, Geist und Seele.
In unserer heutigen Zeit, in der sich alles um die Materie dreht, und die Geldreligion alles beherrscht, erscheint mir das Fasten und damit die Konzentration auf das Wesentliche immer wichtiger. Warum eine solche gesunde Ernährungstradition aufgegeben wurde, ist nicht zu erklären.
Bei steigender Lebenserwartung der Menschen in den westlichen Ländern nehmen die Fälle von Zivilisationskrankheiten unaufhörlich zu und der Konsum von Medikamenten steigt exponentiell. Seit 50 Jahren erforschen Wissenschaftler das Fasten und kommen dabei zu so erstaunlichen Ergebnissen, dass das Fasten allmählich zum festen Bestandteil der modernen Medizin wird. So gibt es derzeit Ansätze in den USA, bei denen Krebspatienten während der Chemotherapie fasten, um damit die Nebenwirkungen dieser Behandlung zu reduzieren.
Neueste Forschungsergebnisse bestätigen, was seit der Antike vermutet, und von Hippokrates so formuliert wurde:
Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mässig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente.

Hippokrates von Kos, um 400 v. Chr.

Fastenwirkung


Für uns Menschen ist offenbar eine Zeit des Mangels
deutlich besser verträglich als andauernder Überfluss.

Astrid Flender

Darüber hinaus konnte bereits belegt werden, dass Fasten

die Selbstheilungskräfte mobilisiert
die Abwehrkräfte steigert
gesunde Zellen stärkt und kranke Zellen schwächt
entschlackt und entgiftet
die Funktion von Leber, Nieren, Darm, Lunge und Haut anregt
die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten unterstützt
den Serotoninspiegel anhebt
die Schmerzüberempfindlichkeit reduziert
die Sensibilität der Insulinrezeptoren erhöht
die Geschmacksknospen sensibilisiert
die Bereitschaft steigert, nach dem Fasten ein gesünderes Leben zu führen
nachhaltige Veränderungen in Essgewohnheiten erleichtert
Das Fasten ist sehr einfach, denn unser Körper kann problemlos auf feste Nahrung verzichten, solange wir ihm genug Flüssigkeit zuführen. Viel Flüssigkeit ist notwendig für den „Hausputz“, wenn wir unseren Körper als das Haus der Seele verstehen wollen.
Wie oft sanieren und entrümpeln die Menschen heute ihr Körperhaus und im Gegensatz dazu, ihre Wohnhäuser und Autos? Die regelmässige Inspektion und Wartung eines Autos erhöht dessen Lebenserwartung und so verhält es sich auch mit der des Körpers. Wer sich für den Körper-Hausputz entscheidet, benötigt dazu viel Wasser. Gerade beim ersten Fasten, wenn die Speicherräume im Körper (Bindegewebe) voll sind von Schlacken, wenn sich im „Keller des Körperhauses das Gerümpel“ bis zur Türe stapelt, ist viel Wasser notwendig, um den überflüssigen Ballast auszuschwemmen.
Paracelsus sagt dazu: Dieser „Innere Arzt“ wird bei diesem für die Selbstheilung wichtigen Prozess tätig. Er steuert und koordiniert den „Hausputz“. Er lässt viele eingelagerte Dinge aus alten vergangenen Zeiten hochkommen, zeitlich rückwärts und von innen nach aussen. Dabei können wir das Wiederauftauchen altbekannter Symptome und Beschwerden in abgemilderter Form beobachten.
„Der Arzt verbindet nur deine Wunden. Dein innerer Arzt aber wird dich gesunden.
Bitte ihn darum, so oft du kannst“

Paracelsus

Dieser „Innere Arzt“ wird bei diesem für die Selbstheilung wichtigen Prozess tätig. Er steuert und koordiniert den „Hausputz“. Er lässt viele eingelagerte Dinge aus alten vergangenen Zeiten hochkommen, zeitlich rückwärts und von innen nach aussen. Dabei können wir das Wiederauftauchen altbekannter Symptome und Beschwerden in abgemilderter Form beobachten.
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Gemeinsamkeiten von Homöopathie und Fasten


Homöopathen erkennen hier bei diesem Heilungsverlauf mit dem Wiederauftauchen altbekannter Symptome und Beschwerden, zeitlich rückwärts und von innen nach aussen, im Ansatz die „Hering’sche Regel“. Dies ist eine Gesetzmässigkeit, nach der auch die erfolgreiche homöopathische Heilung verläuft. Fasten und Homöopathie sind also auf eine Art miteinander verwandt. Aber das Fasten wird auch unter weiteren Aspekten den Vorstellungen des Begründers der Homöopathie, Samuel Hahnemanns gerecht:

Fasten verringert durch die einhergehende Entgiftung des Körpers die von Hahnemann so benannten iatrogenen Schädigungen sowie uneigentliche Arzneikrankheiten. Es handelt sich dabei um Phänomene, die wir durch Behandlungen mit symptomunterdrückendem Charakter und vermeidbare Umstände in der Lebensführung hervorrufen. Werden diese durch eine Fastenzeit reduziert oder sogar beseitigt, wird dem Homöopathen die eigentliche Problematik des Patienten deutlicher sichtbar. So gewinnt die Verschreibung an Genauigkeit und die von Hahnemann empfohlene Kleinheit der homöopathischen Arzneimittelgaben kann besser gewährleistet werden.
Durch den vorübergehenden Verzicht auf Nahrung schalten wir den mittlerweile nahezu allgegenwärtigen arzneilich wirksamen Reiz der Nahrung aus.
Mit der Entgiftung des Körpers schaffen wir uns den bestmöglichen Boden für die Wirksamkeit der homöopathischen Arznei.
Durch den bewussten Verzicht auf Nahrung können wir unsere, durch Geschmacksverstärker in der Nahrung manipulierten Geschmacksknospen neu sensibilisieren, so dass wir die Stimme unseres Instinktes wieder besser hören. Das ist die Stimme in uns, die weiss was gut für uns ist und was nicht. Wir können so also, nach der Fastenzeit, instinktiv und leicht die natürlichste und unschädlichste Nahrung für uns individuell wählen.
Die meisten Menschen in unseren Breitengraden haben durch das Übermass an Nahrung das sie zu sich nehmen, einen vergrösserten Magen. In der Fastenzeit verkleinert sich der Magen auf Originalgrösse, so dass nach dem Fasten schneller ein Völlegefühl beim Essen entsteht. Das hilft uns dabei, besser Mass zu halten.
Grundsätzliche und nachhaltige Veränderungen in Essgewohnheiten können leichter vollzogen werden, wenn wir mit dem Fasten eine Art „reset“ durchführen und quasi bei Null neu beginnen.
Das Fasten trägt dazu bei, den Bezug zu unserer Nahrung wieder herzustellen oder sie vermehrt wertzuschätzen.

Indikationen & Kontraindikationen zum Fasten


Das Fasten wird zweimal pro Jahr für eine Woche oder länger empfohlen.

Jeder erwachsene Mensch kann fasten.

Besonders bewährt hat sich eine solche Fastenkur bei:

Ausgenommen vom Fasten sind jedoch:

Achtung!

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