klassische Massage & manuelle Lymphdrainage


Massage


Die Massage ist neben der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) eines der ältesten Heilmittel der Menschheit und in jeder Kultur bekannt.

Im Laufe der Geschichte und dem Fortschritt in Wissenschaft und Forschung haben sich unzählige Arten von Massagen herausgebildet.

So verschieden die vielen verschiedenen Massagetechniken auch sind, sie dienen immer der mechanischen Beeinflussung der Haut, des Binde- und Stützgewebes und der Muskulatur. Dabei werden Dehn-, Zug- und Druckreize auf das jeweilige Gewebe ausgeübt und sowohl eine lokale Wirkung, aber auch eine globale auf den ganzen Körper und den Geist erzielt.
 

Lokale Reaktionen auf die Reize sind:


Steigerung der Durchblutung
Anregung des Zellstoffwechsels im Gewebe
Lösen von lokalen muskulären Verspannungen
Lösen von bindegewebigen Verklebungen und Verhärtungen im Bereich von Narben
Verbesserung der Wundheilung
Linderung von Schmerzen

Globale Reaktionen auf die Reize sind:


Das Sinken des Blutdrucks und der Herzfrequenz (Puls)
Senken der Muskelspannung allgemein
Linderung von Schmerzen
über Reflexbögen Einfluss auf innere Organe
Entspannung auf der geistig-psychischen Ebene
Reduktion von Stress

Anwendungsgebiete der Massage sind:


schmerzhafte Beschwerden am Bewegungsapparat
schmerzhaft verspannte Muskulatur
Migräne
verklebte Narben

Homöopathie und Massage


Der Begründer der Homöopathie, Samuel Hahnemann, integrierte neben Empfehlungen zur Ernährung auch Massagen als therapeutische Ergänzung seiner homöopathischen Arzneimittelbehandlungen.
In Paragraph 290 seines „Organon der Heilkunst“ (erste Auflage 1810) empfahl er:
Hieher gehört zum Theil auch das sogenannte Massiren, durch eine kräftige, gutmüthige Person, welche dem chronisch krank Gewesenen, zwar Geheilten, aber noch in langsamer Erholung begriffenen, und noch an Abmagerung, Schwäche der Verdauung und Schlafmangel Leidenden, die Muskeln der Gliedmaßen, der Brust und des Rückens einzeln ergreift, sie mäßig drückt und gleichsam knetet, wodurch das Lebensprincip angeregt wird, in seiner Gegenwirkung den Ton der Muskel und ihrer Blut- und Lymph-Gefäße wieder herzustellen. Bei dieser Verrichtung, die man bei denen, welche noch an reizbarem Gemüthe leiden, nicht übertreiben darf, ist natürlich die mesmerische Einwirkung die Hauptsache.

Samuel Hahnemann


Lymphdrainge


Die manuelle Lymphdrainage ist eine spezielle Form der Massage und auf die Lymphbildung sowie die Anregung und Verbesserung des Lymphflusses ausgerichtet.
Sie ist Teil der „komplexen physikalischen Entstauungstherapie“ (KPE), einem vier-Säulen-Konzept zur Ödembehandlung:

Manuelle Lymphdrainage
Kompression
Bewegung
Hautpflege

Neben Ödemen die auf eine verminderte Kapazität des Lymphsystems zurückzuführen sind (angeboren oder erworben, z.B. durch Tumore und deren Behandlung), können auch solche erfolgreich behandelt werden, deren Ursache ein erhöhtes Angebot von lymphpflichtiger Last im Gewebe ist. Dazu gehören Unfälle, Verletzungen.

Aber auch bei Migräne, Schleudertrauma, M. Sudeck, Beschwerden des Magen-Darm-Traktes kann die Lymphdrainage Beschwerden lindern. Sie wirkt ausserdem Tonus (=Spannungs-) senkend auf die Skelettmuskulatur und damit auch auf geistig-psychischer Ebene.

Die manuelle Lymphdrainage wirkt:

entwässernd
entstauend
entgiftend
entschlackend
beruhigend
entspannend
unterstützend auf das Immunsystem

Kontraindikationen für Lymphdrainage:

bösartige unbehandelte Tumore
ausgeprägte Herzinsuffizienz, meist Stadien 3 und 4 (kardiales Ödem)
dekompensierte Herzinsuffizienz
erhöhte Temperatur des Körpers ab 37,5 Grad Celsius
entzündliche Vorgänge mit unklarer Genese (pathogene Keime)
akute, tiefe Beinvenenthrombose (Phlebothrombose), aber auch akute Thrombophlebitis
Erysipel (Wundrose) generell
akute, fieberhafte oder bakterielle Entzündungen

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